| Tabellen Wahrscheinlichkeiten beim Nachladen |
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| Geschrieben von: Administrator |
| Montag, den 12. Juli 2010 um 16:09 Uhr |
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Folgende Tabellen dienen als visuelle Ergänzung zu unseren Ausführungen in der 1. Ergänzung zu Teil 6.
Zusätzlich wurden mittels einer statistischen Berechnungsformel die jeweiligen Wahrscheinlichkeiten für das zufällige Nachladen einer bestimmten Anzahl gleicher Patronen aus einem losen, vermischten Haufen von 2 verschiedenen Patronenarten berechnet.
Es war hier die Formel für die hypergeometrische Verteilung anzuwenden, da ein Ziehen ohne Zurücklegen erfolgt, d.h. die Ursprungsmenge nimmt nach jedem Versuch ab.
Eine Erklärung und genaue Herleitung der Formel finden Interessierte u.a. unter:
http://mathe.wikidot.com/hypergeometrische-verteilung
Voraussetzungen von denen wir hierbei ausgehen sind die bisher vorliegenden Angaben zum Fall, wonach:
1. Tim K. nur 2 geladene Magazine dabei gehabt haben soll
2. in Raum 305 keine Hülsen vom Typ S&B gefunden wurden, d.h. 10 Schuss der beiden anderen Munitionssorten abgefeuert wurden. Wohlwollend (also zugunsten der Wahrscheinlichkeit) haben wir hierbei angenommen, dass NICHT die sich in einer Schachtel befindliche "MagTech"-Munition, sondern die der unbekannten Sorte verfeuert wurde.
3. wir davon ausgehen müssen, dass das 1. Magazin mit nur 10 Schuss geladen war und die Waffe von Tim K. leergeschossen wurde, da anschließend mit der S&B-Munition (die IMMER auf dem Flur zum Einsatz kam) weiter geschossen wurde.
4. die in den Tabellen angegebenen Schuss-anzahlen und -reihenfolgen der Realität entsprechen
5. Tim K. 2 verschiedene Munitionssorten lose und vermengt in seinen Jackentaschen transportierte, die äußerlich für ihn nicht zu unterscheiden waren.
Quellen jener Informationen sind Göran Schattauers Buch, in welchem er sich auf die Ermittlungsakten beruft, sowie die diversen offiziellen Polizeiversionen.
Fazit jener statistischen Berechnungen ist - wie aus den Tabellen ersichtlich - dass Tim K. mit nur 2 vorbereiteten Magazinen nachgewiesenermaßen nicht in der Lage war, entsprechend der abgegebenen Schüsse seine Magazine entsprechend nachzufüllen.
Es werden demnach an uns noch unbekannten Stellen Unwahrheiten verbreitet.
Es sind durchaus noch weitere Szenarien mit 2 Magazinen wahrscheinlich, als in den Tabellen ausgeführt.
Der interessierte Leser mag sich Gedanken hierüber machen und versuchen, bei den gegebenen Voraussetzungen ein Szenario zu finden, bei dem die Wahrscheinlichkeit zumindest die 1. Stelle hinter dem Komma nach der Null erreicht.
Die Protagonisten der offiziellen Version mögen uns widerlegen!
Vorschläge hierzu gerne an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Fordern Sie uns!
Hier geht es zu den Tabellen:
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| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. Juli 2010 um 13:10 Uhr |




Kommentare
Nach einem Magazinwechsel (wenn die Knarre leer ist) bleibt keine Patrone zurück im Patronenlager... Sie wurden ja alle verschossen, der Schlitten wird hinten gefangen und die Pistole ist "offen".
Es sei denn natürlich man zählt mit (manche Pistolen haben auch eine Art Anzeige) und wechselt das Magazin bevor die letzte Patrone abgefeuert wurde, was zweckmäßig ist, will man nicht "nackt" dastehen. Sowas wird einem aber nicht im Schützenverein beigebracht, jedenfalls nicht in Deutschland. Der Vorteil ist klar, man hat beim Laden immer noch die Möglichkeit zu schiessen, ausserdem braucht man dann nur ein neues Magazin einzuführen, ohne das man durchladen muss.
Ich glaube du hast da was mißverstanden...
Wenn man eine Pistole durchläd ohne zu schiessen! und nimmt dann das Magazin heraus, dann ist noch eine Patrone im Lager...GEFAHR!!! Das wurde uns immer wieder beim Bund eingebleut, weil es so schon viele Unfälle gegeben hat.
Würde man jetzt wieder ein Magazin einführen und durchladen würde die Patrone im Patronenlager ausgeworfen werden ohne abgefeuert worden zu sein.
Hört sich alles ein bisschen wirr an..ich weiß
MFG
Ein Waffen"narr"
danke für deinen Hinweis:
das war bei Punkt 3 missverständlich formuliert und wurde bereits geändert. Die Waffe muss mit 10 Schuss leergeschossen worden sein, da sonst tatsächlich eine andere Hülse als S&B auf dem Flur auftauchen hätte sollen.
Auf dem Flur wurden ausschließlich S&B Hülsen aufgefunden. Aber aus unseren Tabellen ersiehst du, dass dies möglich ist, ohne im Klassenraum das Magazin zu wechseln. Von Magazinwechseln im Klassenraum wurde übrigens nie etwas berichtet.
Da sollte man aber dran denken, dass nach dem Magazinwechsel noch eine Patrone aus dem ersten Magazin im Lauflager ist. Der erste Schuß auf dem Flur wird also mit der alten Munition gemacht und da fliegt dann also eine alte Hülse auf dem Flur herum.
Waren denn wirklich nur die S&B-Hülsen auf dem Flur? Wenn ja, musste Timm immer VOR dem letzten Schuß im Zimmer das Magazin wechseln.
Haben denn Zeugen im Zimmer mal mitbekomm, dass der Timm Magazinwechsel gemacht hat da?